anna blume ist rotanna blume ist rot


Balancieren auf dem Gedankenstrich
zwischen Schweigen und Reden
Ein Tagebuch für Gedankenraum mit Kalendarium
gestaltet und herausgegeben von Irmgard Sonnen
80 Seiten japanische Bindung
Hardcover mit Schutzumschlag und Lesefaden
zahlreiche ganzseitige Abbildungen
16,0 x 23,0 cm
EUR 26.-
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Kann man auf einem Gedankenstrich balancieren?
Dass man es sehr wohl kann, zeigt die Kommunika-
tionsdesignerin Irmgard Sonnen in ihrem neuesten
Buch, das gewissermaßen zwischen Schweigen und
Reden steht.

Wer schweigt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen
Reden und Schweigen. Schweigen ist eine Strategie, wie
man trotzdem erhört werden möchte, und verkörpert
einen Raum der Resonanz, in dem andere bemerken
können, dass der Schweigende schweigt, weil er schweigt.
Was schweigt könnte viel reden. (Michael Kröger)

Irmgard Sonnen stellt lesenswerte Analogien her, über
das Unsagbare, die Lücke der Erinnerung, die Leerstelle,
den Zwischenraum.

Mit Texten von Heinrich Heine, Keinrich von Kleist,
Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche, Johann Wolf-
gang von Goethe, Walter Benjamin, Man Ray, Hans Brög,
Karl Riha, Jürgen Kisters, Michael Kröger und v.a. sowie
einem Nachwort von Wilhelm Schmid.

»Dieser Strich bedeutet ein schwarzes Sofa, und darauf
passierte die Geschichte, die ich nicht erzähle«.
(Heinrich Heine)

»Schweigen ist die innere Grenze des Gesprächs«.
(Walter Benjamin)

Heinrich von Kleist erzählt die Entwicklung einer
Schwangerschaft, von der die Marquise von O. nicht weiß,
wie sie zustande kam. Die Entwicklung beginnt mit
einem — und dann kommt alles anders, als man glaubt.
(aus Wilhelm Salber, Drama eines Gedankenstrichs)

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